Spannender Softballkrimi verspricht gute Aussicht für die Saison


Softball

Am Samstag war mit den Bremen Dockers der seit Jahren unangefochtene Tabellenführer der Softballverbandsliga zu Gast bei der SG der Hannover Regents und Hildesheim Crusaders. Die Dockers haben letzte Saison nur ein Spiel verloren, aber die SG war fest entschlossen an die gute Leistung der Spiele gegen die Wildcats anzuknüpfen.

Bereits im ersten Spiel zeigten die Hannoveranerinnen gemeinsam mit den Hildesheimern, dass sie in dieser Saison durchaus zu neuer Form auflaufen können. Die Bremer starteten zwar mit einem Triple ins Spiel, aber bereits die dritte Schlagfrau der Bremer wurde von Pitcherin Elena mit einem Strikeout zurück auf die Bank geschickt und das Halbinning kurz darauf mit zwei Infieldplays beendet. Die zwei Runs der Bremerinnen konnten die Regents im Gegenzug direkt ausgleichen. Caro und Alina kamen auf Base und wurden von den folgenden Schlagleuten nach Hause geholt.
Es folgte ein offener Schlagabtausch. Dabei schafften es die Spielerinnen der Regents und Crusaders immer wieder, die normalerweise so routinierte Bremer Defensive unter Druck zu setzen. Dabei zeigte sich die Offensive durchaus variabel – im dritten Inning holten die Regents Damen zwei Runs heraus, als die Regents Trainerin nacheinander Elena, Tabea und Gesa bunten ließ und so für ausreichend Verwirrung in der Bremer Defensive sorgte. Zudem konnten sich die Regents und Crusaders auch nach kurzen Einbrüchen immer wieder zurück ins Spiel kämpfen und Nervenstärke beweisen. Die Bremerinnen konnten sich nur Run für Run über die gesamte Spielzeit den Vorsprung für den 12:9 Endstand erarbeiten.
Motiviert von diesem unerwartet knappen Spiel startete die SG nur leicht verändert in das zweite Spiel. Die Hannoveraner Pitcherin Tabea und die Bremer Pitcherin hielten die Schlagleute auf Abstand, so dass es im dritten Inning 1:1 stand, als die Regents und Crusaders zu ihrer eigenen Überraschung plötzlich aufdrehten. Zwei Doubles (Elena und Tabea) und drei Singles (Gesa, Katharina und Warwi) später stand es plötzlich 6:1 für die SG. Aber die Bremer schlugen sofort mit drei Runs zurück, denen die SG nur zwei Runs entgegensetzen konnte.
Im fünften Inning sorgten die Bremer dann mit vier Runs für den Ausgleich, die SG konnte nicht nachlegen. Es folgte ein nervenaufreibendes sechstes Inning, in dem ausgerechnet die Jüngste der Regents, die fünfzehnjährige Alina, die nötige Sicherheit ausstrahlte und routiniert drei Groundballs zur dritten Base nacheinander sauber fieldete und zur ersten Base warf. Leider schaffte es die SG trotz geladener Bases erneut nicht zu punkten und im siebten Inning konnten die Bremer die Defensive der Regents und Crusaders endgültig zum 13:8 Endstand knacken. Dennoch konnten die Spielerinnen mit diesem Auftritt zufrieden sein und Selbstbewusstsein für die nächsten Spiele sammeln.

Am Sonntag um 13:00 sind die Lüneburger in Hannover zu Gast.

PS: Das Team dankt Tobi und seinem „X-Zone Sportmarketing“ für die tollen Banner!

Fotos: S. Kurz